100+ Jahre gemeinsame Erfahrung in Verfahrenstechnik, Anlagenbau, Energie und Infrastruktur.
Dipl.-Ing. Maschinenbau (MSc), MBA, PMP® (PMI), QMS-Assessor
Chemie-/Verfahrensingenieur (MSc), IWE, ESG Implementation Manager
Rechtsanwalt & Syndikusrechtsanwalt
Maschinenbauingenieur, MBA (WHU), CEP® (AACE), ACCE-zertifiziert
Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen
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Dirk Bodenheim, Jahrgang 1965, studierte Maschinenbau und absolvierte als Zusatzqualifikation einen MBA. Berufsbegleitend erwarb er später die Zertifizierung als Project Management Professional (PMP) des Project Management Institute (PMI).
Seine Laufbahn begann 1990 bei der damaligen Siemens KWU (heute Siemens Energy) in der Inbetriebnahme konventioneller Kraftwerke. Nach mehreren internationalen Baustellen- und Inbetriebnahmeeinsätzen wechselte er 1994 nach Singapur zu De Nora als Head of Engineering, später Technical Director. 1998 trat er als Projektleiter für Elektrolyseanlagen bei thyssenkrupp Uhde ein (Chlor-Alkali-Technologie, die später zur Wasserelektrolyse für grünen Wasserstoff weiterentwickelt wurde). Im Rahmen interner Umstrukturierungen wechselte er in das zentrale Projektmanagement und wickelte zahlreiche EPC-Lump-Sum-Turnkey-Megaprojekte verschiedener Technologien ab, darunter Vergasung und Ammoniak. Von 2021 bis 2024 leitete er den Bereich Projektmanagement. In dieser Funktion führte er eine interne Initiative, die die Modularisierung „grüner“ Ammoniakanlagen definierte. 2025 gründete Dirk Bodenheim die FELcilitate consulting GmbH die er bis heute als Geschäftsführer leitet.
Ludger Schlüter ist Diplom-Ingenieur der Verfahrenstechnik und seit über 30 Jahren im internationalen Großanlagenbau tätig — vom Verfahrens- und Maschinenbau über das Projektmanagement bis in die Engineering- und Geschäftsleitung. Er studierte Verfahrenstechnik im dualen Studium bei der BASF an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim und erwarb berufsbegleitend einen weiteren Abschluss in Verfahrenstechnik und Thermodynamik an der Universität Stuttgart. Er ist zertifizierter International Welding Engineer (IWE) und seit 2024 zertifizierter ESG Implementation Manager.
Seine Laufbahn begann 1992 bei der BASF in Ludwigshafen, wo er neun Jahre lang als Verfahrensingenieur, Engineering Manager und Projektleiter Investitionsprojekte in Deutschland, Belgien, Korea und den USA betreute, darunter ein Einsatz in Louisiana für Engineering und Technologietransfer einer Agrarwirkstoffanlage. 2001 wechselte er zu Lurgi, später Air Liquide, nach Frankfurt und leitete dort die Bereiche Apparatetechnik und Maschinenbau. 2009 ging er als Geschäftsführer für China nach Peking, reorganisierte das Joint Venture und steigerte den Auftragseingang binnen zwei Jahren von null auf über 80 Mio. Euro. Von 2011 bis 2015 verantwortete er Direktorenpositionen bei Alstom Thermal Power — zunächst in Peking mit dem Aufbau der Technologie-, Engineering- und Projektmanagementorganisation für CO₂-Abscheidung und -Speicherung in Asien, danach in Paris als Director Industrialisation for Nuclear Products mit der Restrukturierung des globalen Nukleargeschäfts in Frankreich, der Schweiz und China.
2015 wechselte er zu thyssenkrupp Industrial Solutions (Uhde) nach Dortmund und leitete dort den Bereich Balance of Plant & Mechanical, später die globale Disziplin, mit Verantwortung für maschinelle Ausrüstung und Infrastruktur in großen EPC-Lump-Sum-Turnkey-Projekten. Von 2018 bis 2023 war er Senior Vice President Global Corporate Engineering bei Bayer in Leverkusen, führte eine Organisation von rund 200 Ingenieuren und ein jährliches Investitionsportfolio von etwa einer Milliarde Euro und trieb Restrukturierung, Digitalisierung (BIM) und Modularisierung voran. 2023 gründete er die EUSTRATEGO GmbH & Co. KG, eine Gesellschaft für Interim Management und Beratung, die er als Geschäftsführer leitet. In Interim- und Beratungsmandaten war er Chief Operating Officer eines Wasserstoff-Projektentwicklers und -produzenten, leitete die Task Force zur Klärung der Wasserstoffverdichter-Schnittstellen einer der weltgrößten Grünwasserstoffanlagen in Schweden, verantwortete das FEED eines 100 MW-Brennstoffzellenkraftwerks für ein Rechenzentrum und beriet bei der Auftragnehmerauswahl für ein LNG-Terminal.
Marc Ackermann ist ein praxisnaher Unternehmensjurist und vertrauensvoller Business Partner, der die Kompetenz eines Volljuristen mit unternehmerischem Denken verbindet. Nach einer Tätigkeit als Banker bei der Deutschen Bank studierte er Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, mit einem Spezialisierungsjahr am Centre for Energy, Petroleum and Mineral Law & Policy der University of Dundee (UK).
Seine Laufbahn begann 2002 als Rechtsanwalt für privates und öffentliches Baurecht, bevor er als Syndikus zur ThyssenKrupp Uhde GmbH wechselte. Ab 2013 war er Head of Legal (globale Verantwortung) der thyssenkrupp Industrial Solutions AG und strukturierte und verhandelte internationale EPC- und Kooperationsverträge großer Chemieanlagenbau-Projekte. Anschließend übernahm er nacheinander General-Counsel-Mandate: bei der SEG Automotive Germany GmbH, wo er als General Counsel und Chief Compliance Officer die Rechts- und Compliance-Funktion eines globalen Automobilzulieferers nach dem Carve-out aus Bosch aufbaute; bei der Compleo Charging Solutions AG im Bereich eMobility; und bei der Hynamics Deutschland GmbH (EDF-Gruppe), wo er als General Counsel und Mitglied des Managementteams Strategie und Strukturierung von Investitionsprojekten für grünen Wasserstoff mitsteuerte. 2020 gründete er die NAMREKA GmbH in Dortmund, die er als Geschäftsführer und General Counsel leitet.
In mehr als zwei Jahrzehnten internationaler Industrieerfahrung hat Marc Rechts- und Compliance-Funktionen immer wieder von Grund auf aufgebaut und komplexe Rechtsfragen in klare, kommerziell tragfähige Entscheidungen übersetzt. Er arbeitet nah am Geschäft, auf Augenhöhe mit Management, Ingenieuren und Kunden, geleitet von unternehmerischem Denken, technischem Verständnis und Menschenführung mit Herz und Verstand. Kollegen und Kunden fassen die Zusammenarbeit mit ihm regelmäßig in einem Satz zusammen: „Mit dir an meiner Seite werde ich einfach besser.“ Diese Verbindung aus juristischer Exzellenz und echter Vertrauensberater-Haltung prägt seine Arbeitsweise.
Dustin Mayor, studierte Maschinenbau und absolvierte einen MBA an der WHU – Otto Beisheim School of Management mit internationalen Modulen an der Columbia Business School, der Fudan University und dem Indian Institute of Management. Er ist Certified Estimating Professional (CEP®) nach AACE® und zertifizierter Anwender des Aspen Capital Cost Estimator (ACCE).
Seine Laufbahn begann 2008 bei Alstom Power Systems mit einem dualen Studium und Einsätzen in Deutschland, China und Italien. 2011 wechselte er zu thyssenkrupp, wo er 15 Jahre im industriellen Anlagenbau tätig war: Equipment Engineering und Bauüberwachung für Ammoniakanlagen im Nahen Osten und Nordafrika, anschließend Konzernstrategie- und PMO-Funktionen – mehrere Jahre als Projektleiter von thyssenkrupp für interne Strategie-, Transformations-, Organisations- und Restrukturierungsprojekte mit Beratungen wie McKinsey, PwC, Bain und anderen, einschließlich des Board Office mit Berichtslinie an den CEO. 2022 wechselte er nach Thailand, um das Modularisierungsgeschäft weiter zu stärken, bevor er die globale Angebotskalkulations-Initiative „Workflow and Tools“ bei thyssenkrupp Uhde leitete. Seit 2026 ist Dustin Mayor Mitgesellschafter und Geschäftsführer der FELcilitate consulting GmbH und berät Betreiber, Anlagenbauer und Investoren bei CAPEX-Projekten: z. B. Kostenschätzung, Cold Eye Reviews, Terminplananalyse und PDRI – zunehmend KI-gestützt.
Ulrich Barow, Jahrgang 1964, studierte nach seinem zweijährigen Wehrdienst Bauingenieurwesen. Seine Laufbahn begann 1984 auf einer Baustelle noch vor dem Studium und setzte sich während des Studiums auf verschiedenen Baustellen seines ersten Arbeitgebers STRABAG fort. 1995 wechselte er zu WALTER BAU für neue, anspruchsvolle Projekte (U-Bahn-Tunnel in Berlin, Pumpspeicherkraftwerk in Thüringen, Metro-Tunnel in Algerien). Ab 2006 leitete er den Geschäftsbereich Kraftwerksbau von HOCHTIEF mit Projekten in Deutschland (Müll, Kohle, Geothermie), Großbritannien (Müll) und Finnland (Kernkraft). 2013 wechselte er als Head of Global Construction zu thyssenkrupp Uhde, später auch verantwortlich für den Bau von Zementanlagen und das Mining-Geschäft von thyssenkrupp Industrial Solutions (Uhde, Polysius & Mining). Von Mitte 2014 bis Frühjahr 2016 leitete er parallel zu seiner Linienfunktion eine CAN-Anlage (Kalkammonsalpeter) in der Türkei als Projektdirektor und später als Operations Manager. Im Sommer 2019 entschied er sich, thyssenkrupp zu verlassen und ein eigenes Beratungs- und Ingenieurbüro zu gründen (Raffinerie, Chemieanlagen, Infrastruktur). 2025/26 wurde er von thyssenkrupp Uhde für ein Programm in Ost-Algerien reaktiviert.